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Der beste Freund des Menschen

Such und Hilf.... .. das ist nicht nur das Komando mit dem unsere Hunde zur Suche geschickt werden, sondern auch die kürzeste Möglichkeit Auftrag und Ziel der Rettungshundestaffel zu beschreiben.

Wir bilden unsere Hunde in dem Bereich der Flächensuche aus. Unsere Rettungshunde lernen jeder menschlicher Witterung zu folgen, die ihnen vom Wind zugetragen wird. Sie verfolgen keine Fährte oder den Geruch einer bestimmten Person. Hat der Hund von seinem Hundeführer das Komando SUCH UND HILF zum suchen bekommen, zeigt er in seinem Suchgebiet die vermißte Person an. Die Anzeige, das eine Person gefunden wurde, kann auf dreierlei Art geschehen.

Man kann Hunde entweder als Verbeller, Bringsler oder Freiverweiser den Erfolg einer Suchaktion melden lassen. Wir lernen dem Hund entweder bei der gefundenen Person zu bleiben und den Fundort durch bellen dem Hundeführer anzuzeigen( "Verbeller") oder der Hund findet die vermißte Person und läuft zum Hundeführer zurück, zeigt an ( z.B durch Verbellen ) und führt diesen dann zur vermißten Person ("Freiverweiser") .

Unabhängig von der jeweiligen Anzeigeart haben alle Rettungshunde eine intensive Bindung zum Menschen. Nur wenn diese"Bindung " ohne Zwang und Strafen aufgebaut wird, bildet man einen in allen Situationen zuverlässig arbeitenden Rettungshund aus.


Wissenswertes über Rettungshundearbeit

Auftrag der Rettungshundestaffeln:

Sinn und Zweck unserer ehrenamtlichen Tätigkeit ist die Suche und das Auffinden vermisster oder verschütteter Personen, um somit zur frühzeitigen Rettung von Menschenleben beizutragen.



Welche Anforderungen werden an Hund und Hundeführer/in gestellt?

An den Hundeführer:
  • Bereitschaft zur Teamarbeit
  • Bereitschaft zur Weiterbildung
  • wetterfest
  • selbstkritisch
  • belastbar
  • Muß seinen Hund "lesen" können
  • Mindestalter 18 Jahre

  • An den Hund:
  • Gute Nasenarbeit
  • Hoher Spieltrieb
  • Wesensfest (kein Angsthase, aber auch kein Rambo)
  • Im Gehorsam stehen
  • Eine gute Kondition
  • Höchstalter am Tag der Aufnahme 6 Jahre


  • Welche Hunderassen sind für die RH Arbeit geeignet?

    Erfüllt ein Hund die an ihn gestellten Aufgaben, dieses wird während eines Eignungstestes überprüft, dann ist die Rasse eigentlich unerheblich. Ob Retriever, Schäferhund oder Mischling - den typischen Rettungshund gibt es nicht.

    Geeignet sind grundsätzlich alle leistungsstarken, nicht zu schweren Hunde, wenn sie körperliche Gesundheit, Gewandtheit, Nervenstärke, Lernfreude sowie Freundlichkeit gegenüber Menschen und Artgenossen mitbringen.


    Was man sich vorher überlegen sollte:

  • Bin ich, ist mein Hund für diese Arbeit geeignet
  • Bin ich bereit, sehr viel Zeit zu investieren um an den Übungsstunden und Vorführungen regelmäßig teilnehmen zu können, vorallem am Wochenende.
  • Bin ich bereit, für andere Hunde die Opferarbeit zu übernehmen, das bedeutet, unter Umständen länger Zeit unter Trümmern versteckt zu sein.
  • Bin ich bereit, bei jedem Wetter und zu jeder Tages und Nachtzeit ( Übungen oder Einsätze) mit meinem Hund zu arbeiten.




  • RH- Arbeit ist kein Hundesport!!
    ...es macht meinem Hund und mir aber doch viel Spaß!!



    Ziel und Ablauf der Ausbildung des Hundes:

    Geländegängigkeit:
     
     
    Begehen von glatten und beweglichen Untergründen zum Beispiel Schutt, Geröll, Blech, Gitterrosten, Glas...
     
    Gehorsamsarbeit:
     
     
    Fußgehen angeleint und frei; Sitz; Platz; Heranrufen des Hundes; Ablegen unter Ablenkung; Voraussenden...
     
    Anzeigeübungen:
     
    Verbellen; Bringseln; Rückverweisen; Scharren
     
    Sucharbeit:Flächensuche


    Ziel der Ausbildung des Hundeführers:

    Erste Hilfe am Menschen und Hund

    Kenntnisse in der Einsatztaktik

    Karten- und Kompaßkunde

    Kenntnisse in der Kynologie...
    © 2008 Thomas Herrmann